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 Betreff des Beitrags: Re: Presse 2014
BeitragVerfasst: Di 4. Nov 2014, 18:16 
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Registriert: Mi 9. Jun 2004, 15:39
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Scorpions-Sänger pfeift auf die Linkspartei
Rock-Star Klaus Meine (66) stellte sich beim Plasberg-Talk demonstrativ hinter die Kritik des Bundespräsidenten an der politischen Entwicklung in Thüringen
Der Mauerfall krönte die friedliche Revolution, ebnete den Weg zur Deutschen Wiedervereinigung.
Am kommenden Wochenende feiert die Welt 25 Jahre Mauerfall und noch immer belegen Studien die sozialen und mentalen Unterschiede zwischen Ost und West. Doch wie groß sind die Differenzen wirklich: In den Köpfen, in der Geldbörse, in der Politik?
Diesen Fragen versuchte Frank Plasberg (57) mit seinen Gästen in seiner Sendung „Hart aber Fair“ zum Thema „Vereint aber fremd – zwei Deutschlands unter einem Dach?“ zu beantworten.

►DIE GÄSTE:

• Klaus Meine (66) – Sänger der Rock-Band „Scorpions“; schrieb 1989 den Wende-Song „Wind of Change“

• Matthias Platzeck (SPD, 60) – ehemaliger Ministerpräsident des Landes Brandenburg (2002 - 2013)

• Julia Klöckner (CDU, 41) – stellvertretende Parteivorsitzende, Landes- und Fraktionsvorsitzende Rheinland-Pfalz

• Uwe Steimle (51) – Schauspieler und Kabarettist

• Ines Geipel (54) – ehemalige Leistungssportlerin in der DDR und Autorin des Buches „Generation Mauer“

►DARUM GING'S:

25 Jahre nach dem Mauerfall ist Deutschland wiedervereint, doch die Grenzen in den Köpfen scheinen weiter zu bestehen:
90 Prozent der Ostdeutschen und 86 Prozent der Westdeutschen geben an, noch immer grundsätzliche Mentalitätsunterschiede zwischen Ost und West zu erkennen.

►DA GING‘S ZUR SACHE:

Von Anfang an zeigte sich wie emotionsgeladen das Talk-Thema ist: Sowohl für den sächsischen Kabarettisten Uwe Steimle als auch für Brandenburgs ehemaligen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck gehört zur ostdeutschen Mentalität das Zusammengehörigkeitsgefühl. Für Steimle nur eine logische Konsequenz: „Not macht erfinderisch und deshalb entstand eine notgemeinschaftliche Verbundenheit zwischen den DDR-Bürgern.“
Da sich die Westdeutschen in der Bundesrepublik frei entfalten konnten, seien sie aus Sicht der beiden ostdeutschen Gäste egoistischer und mehr auf den Wettbewerb ausgerichtet.
Diese Mentalitätsunterschiede sieht der „Scorpions“-Musiker Klaus Meine nicht als Problem. Vielmehr dient der erfolgreiche Prozess des Zusammenwachsens als Vorbild. „Im Gespräch mit Koreanern an der innerkoreanischen Grenze konnte ich vom Erfolg der Wiedervereinigung erzählen“, berichtet Meine.
Problematischer als die unterschiedlichen Denkweisen ist für die ehemalige DDR-Leichtathletin Ines Geipel die fehlende Aufarbeitung.
Sie selbst plante die Flucht aus dem SED-Regime bei den Olympischen Spielen in Los Angeles 1984. Als sie einem Freund davon erzählte, meldete er ihren Plan der Staatssicherheit. Die Folge: Bei einer Notfall-Blinddarm-OP entfernte der mit Stasi koopierende Arzt nicht nur den entzündeten Blinddarm, sondern auch andere Teile des Bauches. Erst 20 Jahre später konnten die Schäden vollständig rekonstruiert werden. Sie warnt deshalb vor der „Ostalgie“ vieler ehemaliger DDR-Bürger. „Hier haben sich zwei Diktaturen übereinander gelegt, jetzt müssen die Opfer reden.“
Zudem wirft die ehemalige Sportlerin der Gesellschaft vor, die Täter von damals nicht ausreichend bestraft zu haben. „Die Täter konnten sich bequem einrichten, doch die Opfer hatten nach den Jahren der Verfolgung keine Kraft mehr sich etwas Neues aufzubauen.“ Deshalb fordert sie: „Wir müssen die Schuld der zweiten deutschen Diktatur annehmen, um sie aufzuarbeiten.“
Doch das möchte Steimle nicht auf sich sitzen lassen: „Heute wird immer von Seiten der Bundesrepublik versucht die DDR und das Nazi-Regime auf eine Stufe zu stellen.“ Außerdem versteht er die ständige Huldigung der DDR-Flüchtlinge nicht. Für ihn sei es egoistisch, eben „typisch westdeutsch“, seine Familie in einem Land zurückzulassen, nur um allein ein besseres Leben in einem anderen Staat zu führen.
Da schaltet sich die stellvertretende CDU-Parteivorsitzende Julia Klöckner ein. Fehlende Entfaltungsmöglichkeiten seien der Grund für die Flucht von tausenden DDR-Bürgern gewesen: „Dieses System hat sie dazu gezwungen.“
Daraufhin warnt Platzeck das Leben von Millionen Ostdeutschen zu denunzieren. Indem man von jedem die pauschale Antwort auf die Frage „Warst du für oder gegen dir DDR?“ fordert, reduziere man die Leben von allen DDR-Bürgern nur auf deren Haltung zum Regime und der Staatssicherheit. „Für 90 Prozent der Menschen war die Stasi kein Alltag. Sie haben ihre Leben glücklich jahrzehntelang geführt.“
Die Diskussion nimmt noch mal Fahrt auf, als Plasberg eine Sequenz eines aktuellen Interviews von Joachim Gauck einspielt. Darin äußert sich der Bundespräsident kritisch gegenüber der vermeintlich bevorstehenden Wahl des ersten deutschen Ministerpräsidenten der Linkspartei in Thüringen.
Für Klaus Meine ein Unding: „Wieso sollen die Schikanierer von damals die Entscheider von heute sein?“ Doch für Platzeck, der mithilfe einer rot-roten Regierung Ministerpräsident war, soll hier die Entscheidung der Wähler respektiert werden. Außerdem fordert er, den damals Regimetreuen zu „verzeihen“: „Bei einer gewaltfreien Revolution muss die Gesellschaft in der Lage sein Frieden zu schließen.“

►FAZIT

Zwar versuchte Plasberg mit Einspielvideos zu den traditionellen Aufreger-Themen Soli, Einkommensunterschiede zwischen Ost und West und den vergleichsweise modernen ostdeutschen Straßen Feuer in die Debatte zu bringen. Dennoch blieb es überwiegend beim oberflächlichen Austausch von Erinnerungen zur Wiedervereinigung. Schade.


Quelle: http://www.bild.de/politik/inland/talks ... .bild.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse 2014
BeitragVerfasst: Mi 5. Nov 2014, 19:37 
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Registriert: Sa 10. Feb 2007, 11:18
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Wieder mal typisch Bild. Klaus sagte nichts von dem was die Bild ihm da in den Mund legt. Er hat nichts gegen die Linke gesagt, er hat nur gesagt, dass der Präsident das Recht habe seine Meinung zu äußern und dass er die DDR sehr kritisch sieht.
Scheiß Zeitung halt, aber er hat ja selber mal Werbung für sie gemacht. Übrigens eines der schlimmsten Fauxpas in der Scorpionsgeschichte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse 2014
BeitragVerfasst: Mi 5. Nov 2014, 20:54 
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Ja, die Bild eben. Die Scorps können ja machen was sie wollen, aber ich halte nix davon das sie an politischen Sendungen teilnehmen, was daraus gemacht wird kann man ja später in Bild sehen.

Naja was die Werbung für Bild angeht kann man getrennter Meinung sein, die Bild ist wohl eines der meist gelesen Blätter und damit werden auch Leute erreicht die sich eigentlich weniger für die Scorpions interessieren. Bei positiven Berichten kann sich das ja auszahlen, aber die Bild kann mit negativen Berichten auch genau das Gegenteil erreichen. Ich für mich habe entschieden, Bilde dir eine Meinung, aber nicht mit Bild!

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse 2014
BeitragVerfasst: Fr 7. Nov 2014, 00:30 
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@Raphi, genau das dachte ich auch...Oh oh der Klaus usw.
Habe mir dann mal die Sendung angeschaut und Klaus ist echt cool in dem Gespräch, habs allerdings nicht zuende geschaut, Nach der Gauck Aussage mußte ich zur Arbeit.
Aber insgesamt denke ich auch, Scorpions sollten sich lieber ums neue Album kümmern, welches voll ist von Kalibern wie "Dynamite", "Coming Home", "Don´t make no promises", "Another piece of Meat"...etc. um uns mal so richtig in den Arsch zu treten!!! Anstatt bei Maischberger und Co. auf dem Sessel zu sitzen. (Uschi, nix gegen dich, eine Ballade darf auch sein, aber nur wenn es muß und Balladen Kram, damit bist du ja bestens bedient worden in den letzten 20 Jahren, aber ich als alter Heavy Rocker sitz da schon mal auf dem trockenem). Die Scorps gehören auf die Bühne und nicht aufs Sofa! (*räusper, nach Tour Ende dürfen sie sich gerne auf ihren heimischen Sofas verwöhnen lassen...*). Ich hoffe einfach nur das die SCORPIONS die ich in den 80ern sooo lieben gelernt habe, uns mal so ein hartes und schnelles Heavy Album um die Ohren ballern, dass es Children of Bodom schwindelig wird. *träum*

Metal Mike


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse 2014
BeitragVerfasst: So 9. Nov 2014, 16:13 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presse 2014
BeitragVerfasst: So 9. Nov 2014, 16:28 
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 Betreff des Beitrags: Re: Presse 2014
BeitragVerfasst: Di 16. Dez 2014, 20:20 
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José-Carreras-Gala im Europa-Park - Stars gegen Leukämie
Die 20. José-Carreras-Gala findet am kommenden Donnerstag im Europa-Park in Rust statt.

RUST (BZ). Die José-Carreras-Gala am Donnerstag, 18. Dezember, soll ein besonderer Abend im Europa-Park werden. Es ist die 20. Auflage der Benefizveranstaltung des spanischen Opernsängers zugunsten der Leukämiebekämpfung, zu der sich viele Stars angesagt haben. Die Gala ist bereits ausverkauft, wird aber im Fernsehen live übertragen.
An der Seite von Gastgeber und Moderator José Carreras begleitet Nina Eichinger die Zuschauer durch den Abend. David Garrett, Chris de Burgh, Albert Hammond, Klaus Meine, Christina Stürmer, Annett Louisan, die Söhne Mannheims, Katja Ebstein, Laith Al-Deen und Chima werden das Programm gestalten. Ein Höhepunkt soll der Auftritt von José Carreras und Klaus Meine werden, die gemeinsam den Scorpions-Hit "Wind of change" singen.

Am Telefon sitzen unter anderem Philipp Lahm, Elmar Wepper, Ingo Lenßen, Alexander Hold, Kai Böcking, Magdalena Brzeska, Alexandra Kamp, Felix Baumgartner und Tanja Szewczenko und werden die Spenden entgegen nehmen.

José Carreras hat mit seiner Veranstaltung seit 1995 laut eigenen Angaben mehr als 100 Millionen Euro gesammelt. "Das ist weitaus mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein", wird er in einer Pressemitteilung zitiert, "wir haben damit gerade das 1000. Forschungsprojekt finanziert. Aber unser Kampf muss weitergehen. Noch sind wir nicht am Ziel: Leukämie muss heilbar werden."


http://www.badische-zeitung.de/suedwest ... 17307.html

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